Ich bin Laura Streitbürger, 45 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Seit 2012 lebe ich mit meiner Familie in Stuttgart-Feuerbach. Beruflich bin ich seit über einem Jahrzehnt bei der AWO tätig und gestalte dort die Schnittstelle zwischen Schule und Jugendhilfe. Als politische Seiteneinsteigerin bringe ich nicht nur gesunden Menschenverstand, sondern auch langjährige Erfahrung in der Sozialpolitik und ein starkes Netzwerk in den Bereichen Bildung, Familie und Jugend mit.
Mein Weg war alles andere als geradlinig – und genau das macht mich aus. Nach meinem Studium der Soziologie und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum und einem Master in Intercultural Competencies an der Donau-Universität Krems führte mich meine berufliche Reise zunächst nach München zum Bayerischen Rundfunk und später nach Salzburg, wo ich das International Office der Fachhochschule(FH) leitete. Dort war ich verantwortlich für die Zusammenarbeit mit über 100 Partneruniversitäten weltweit, entwickelte Konzepte für internationale Programme und hielt Vorträge auf europäischen Fachkonferenzen. Diese Zeit hat mich geprägt: Offenheit, interkulturelle Kompetenz und die Fähigkeit, komplexe Projekte zu steuern, gehören zu meinen Stärken.
Seit 2013 bin ich für die AWO aktiv – zunächst an einer Ganztagsschule in Feuerbach, später als Fachbereichsleiterin in Stuttgart für Schulsozialarbeit, Waldheime und Ganztagsangebote und seit 2018 bis heute bin ich mit meiner Erfahrung als Koordinatorin der Stabstelle Sozialpolitik landesweit für die AWO Württemberg tätig. Ich kenne die Herausforderungen von Familien, von Schulen und von sozialen Einrichtungen aus der Praxis. Meine Arbeit dreht sich um die Frage: Wie schaffen wir echte Chancen für Kinder und Jugendliche? Wie gestalten wir ein Miteinander, das trägt? Dabei setze ich auf Vernetzung, strategisches Denken und lösungsorientiertes Handeln.
In meiner Arbeit als Verbandsvertreterin arbeite ich in Fachgremien und Landesarbeitsgemeinschaften, um Themen wie Kinderrechte, Armutsprävention und Familienpolitik voranzubringen. Ich bin überzeugt: Politik muss nah an den Menschen sein – und sie muss mutig genug sein, Dinge neu zu denken.
Neben meinem Beruf engagiere ich mich seit Kitatagen ehrenamtlich als Elternbeirätin in Feuerbach.
Dafür trete ich an:
Ich will Bildung gerechter machen, Familien entlasten und Demokratie erlebbar gestalten.
Ganztagsförderung, Lern-Coaching statt Hausaufgaben, flexible Arbeitszeitmodelle, ein Demokratiebudget für Schulen ab Klasse 1 und echte Mitsprache für Jugendliche – das sind keine Visionen, sondern konkrete Ziele, für die ich mich einsetzen werde.
Als Kind des Ruhrgebiets und berufstätige Mutter weiß ich, wie wichtig es ist, dass wir eine Gesellschaft schaffen, in der Kinder, Jugendliche und Familien sagen können: „Heute war ein echt guter Tag!“